Ursachen für Erektionsstörungen bei jungen Männern

Der Ablauf für die Entstehung einer Erektion ist ein komplexes Gebilde, welches von zahlreichen einzelnen Vorgängen beeinflusst wird, welche ungestört ineinander übergehen müssen, damit diese dauerhaft aufrechterhalten werden kann. Um mögliche Ursachen zu identifizieren, die einer befriedigenden Erektion entgegenwirken, muss man verstehen, dass diese Faktoren, beispielsweise die Sinnesreize, die vom Gehirn aufgenommen werden oder die damit verbundenen weitergeleiteten Nervenimpulse durch körperliche oder seelische Einflussfaktoren negativ beeinflusst werden können. Körperliche Faktoren können organischen oder physischen Ursprungs sein, wenn man die seelischen besser verstehen will, muss man sich die Psyche jedes einzelnen vor Augen führen.
Die Wissenschaft geht mittlerweile davon aus, dass immer mehrere Faktoren zusammenwirken müssen, damit es zu Erektionsstörungen kommt. Dies wird in der Fachliteratur als multifaktoriell beschrieben. Speziell bei der Frage, ob die Störungen körperlich oder seelisch bedingt sind, kann zu meist nicht zweifelsfrei beantwortet werden. Oftmals liegt eine Kombination aus beiden Ursachen vor.

Organische Ursachen sind ähnlich wie psychische Probleme sehr komplex und können zahlreiche Ursachen haben. Ein ungesunder Lebensstil mit wenig Bewegung und schlechter Ernährung sind oftmals die Hauptursachen für das Entstehen von Erektionsproblemen. Wenn dann noch Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum als Besonderheiten mitwirken, kann dies zu ernsthaften Problemen führen. Die Gründe hierfür sind, dass die Blutgefäße unter diesem Lebensstil leiden. Wie bei anderen Gefäßerkrankungen auch, wird die Durchblutung im gesamten Körper gestört, was sich ebenfalls auf den Genitalbereich auswirkt. Zusätzlich kein ein solcher ungesunder Lebensstil die Lust an Sex generell negativ beeinflussen.

In der heutigen Gesellschaft wird Potenz zu meist mit Männlichkeit gleichgesetzt, was in einem Großteil der Fälle dazu führt, dass, sollten die Probleme Anfangs rein organischen Ursprungs gewesen sein, psychische Probleme hinzukommen. Das Selbstwertgefühl der Betroffenen leidet massiv und hinzu kommt eine Versagensangst, die eine Behandlung erschwert. Neben diesen psychischen Faktoren, welche ihren Ursprung meistens im organischen Bereich haben, gibt es auch solche, die extern auf die Personen einwirken. Die häufigsten sind hierbei Stress, welcher zu Burn-Out führen kann und Depressionen.
 

Neben den organischen und psychischen Ursachen gibt es noch einen dritten Faktor, der bei der Ursachenforschung nicht außer Acht gelassen werden darf. Es gibt einige Medikamente, die durch ihre Anwendung Erektionsprobleme nach sich ziehen. Dies ist ins besondere bei einigen Betablockern der Fall, die eigentlich einem Bluthochdruck entgegenwirken sollen.
Dennoch sind knapp 70 Prozent der Erektionsstörungen körperlich bedingt sind. In einem Großteil dieser Fälle ist die Durchblutung im Penis gestört oder die Muskulatur im Intimbereich wurde beschädigt.
 
 

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