Alprostadil

Während viele Potenzstörungen auch mit vergleichsweise sanften Methoden nachhaltig behandelt werden können, ist für einige Patienten der Einsatz moderner Medikamente notwendig. Diese enthalten synthetisch hergestellte Inhaltsstoffe in ausgewählten Dosierungen und haben sich als effektive Maßnahme gegen Impotenz bewährt. Die Einnahme ist jedoch abhängig von der Beurteilung eines medizinischen Experten, denn unter Umständen müssen Nebenwirkungen beachtet werden. Aus diesem Grund sind Potenzmittel wie Alprostadil verschreibungspflichtig.

Alprostadil wird per medizinischer Definition eingesetzt als Mittel zur Durchblutungssteigerung. Es wirkt in der Form der Erweiterung der Blutgefäße und bewirkt somit eine Verbesserung der Durchblutung. Eingesetzt wird Alprostadil bevorzugt für Patienten mit Potenzstörungen aufgrund organischer, neurologischer und psychisch ausgehender Gründe.

Das Potenzmittel Alprostadil wird vor allem unter den Handelsnamen Caverject, Minprog, Pridax, Prostavasin angeboten und wird auch bezeichnet als Prostaglandin E1. Neben dem hemmenden Einfluss auf die Bildung der Thrombozyten im Körper wirkt Alprostadil vor allem auf die Gefäßwände. Das Ergebnis ist eine verbesserte Durchblutung und resultiert als ideale Behandlungsgrundlage für Patienten mit Impotenz.

Während Alprostadil sich als guter Wirkstoff gegen Potenzstörungen auszeichnet, ist der professionelle Rat eines Arztes notwendig für eine reibungslose Einnahme. Die möglichen Nebenwirkungen müssen gut und umfassend beurteilt werden, damit die Behandlung möglichst frei von unerwünschten Effekten bleiben kann. Patienten mit Herzerkrankungen oder nach einem Infarkt beziehungsweise Schlaganfall dürfen Präparate mit Alprostadil nicht einnehmen. Auch Fehlbildungen des Penis, Operationen im Genitalbereich und Implantate können zum Ausschluss dieses Wirkstoffs führen. Ebenso schließen chronische Lungenerkrankungen, Störungen der Leberfunktion, Entzündungen des Urogentalbereichs und Erkrankungen des Verdauungstraktes die Anwendung von Alprostadil aus. Wenn außerdem keine Allergie vorliegt gegen diesen Wirkstoff, kann die Medikation in Betracht gezogen werden.



Gewisse Nebenwirkungen ergeben sich häufig erst bei der akuten Anwendung. Demnach sollte bei der Einnahme von Alprostadil darauf geachtet werden, ob sich Schmerzen und Juckreiz mit Rötungen und Ödemen bemerken lassen. Entzündungen von Vorhaut, Eichel und Harnröhre oder sogar Blutungen sind Gründe zum sofortigen Absetzen des Medikaments und dem Aufsuchen des behandelnden Arztes.

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