Caverject

Caverject Potenzmittel

Entgegen vielfacher Annahme ist die Nutzung von Potenzmitteln nicht ausschließlich in Tablettenform zur oralen Einnahme vorgesehen. Zugegeben, die große Mehrheit dieser sowohl rezeptpflichtigen als auch frei verkäuflichen Medikamente wird als Filmtablette oder Kapsel eingenommen, die zumeist bei akutem Bedarf vor dem Sex eingenommen und geschluckt wird. Allerdings bietet der Markt auch andere Einsatzformen.

Die meisten Männer bevorzugen Präparate zur Behandlung von Potenzproblemen, die sich einfach und ohne großen Aufwand einsetzen lassen. Eine Tablette mit etwas Wasser eine gewisse Zeit vor dem geplanten Verkehr, viel leichter geht es fast kaum.

Allerdings ist die Einnahme von Tabletten nicht für alle Patienten die ideale Lösung. Wer an motorischen Störungen leidet oder Schwierigkeiten hat beim Kauen und Schlucken, wird mit Tabletten nicht gut umgehen können. Verschiedene Hersteller medizinischer Produkte haben darauf reagiert und bieten deshalb Potenzmittel in Pulverform, als Gel oder Kautablette zur Alternative an.

Darüber hinaus gibt es jedoch auch die Möglichkeit, völlig auf Potenzmittel zur oralen Einnahme zu verzichten. Caverject von der Firma Pfizer ist ein solche alternative Potenzmittel, das direkt in die Penisschwellkörper injiziert wird und somit eine Erektion auslöst. Möglich macht dies der Wirkstoff Alprostadil, auch Prostaglandin E1 genannt. Dieser körpereigene Stoff hat im menschlichen Organismus die Aufgabe der Erweiterung der Blutgefäße und die Hemmung der Blutgerinnung.

Für die Behandlung von Patienten mit Potenzschwierigkeiten bietet sich der Einsatz von Caverject an, wenn die Nerven und Blutgefäße im Penis nicht mehr reibungslos arbeiten können. Eine Packung des verschreibungspflichtigen Medikaments enthält wahlweise zwischen einer und zehn Injektionen mit einer Dosierung zwischen zehn und zwanzig Milligramm pro Einheit.

Die Behandlung mit Caverject sieht dabei so aus, dass der Patient mit der Produktpackung ein separat abgepacktes Pulver und ein spezielles Lösungsmittel erhält. Vor dem Gebrauch werden beide Komponenten miteinander vermischt und dann direkt in die Penisschwellkörper gespritzt. Die gewünschte Erektion setzt nach ungefähr zehn bis fünfzehn Minuten ein.

Neben besonders geringen Nebenwirkungen, die von Blutergüssen, brennenden und spannenden Schmerzen bis hin zu Schwindelgefühlen führen können, unterscheidet sich Caverject in Bezug auf die Wirkung erheblich von Viagra und Co. Schließlich findet auch unabhängig von der sexuellen Stimulation eine Erektion statt. Caverject ist darum eine interessante Alternative zur üblichen Anwendungsform von Potenzmitteln mit Tabletten.

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