Zink und Potenz

Die Fähigkeit zur Entwicklung sexueller Erregung ist möglich aufgrund vieler verschiedener chemischer und hormoneller Prozesse im männlichen Körper. Die individuellen Zusammenhänge und Mechanismen sind komplex und teilweise immer noch unbekannt. Doch man kann sich generell darauf einigen, dass eine Erektion das Ergebnis einer ganzen Reihe von Prozessen ist, die sich gegenseitig bedingen und aufeinander aufbauen.

Wo viel passiert, kann auch viel falsch laufen. Was für das Leben allgemein gilt, stimmt auch grob beschrieben für die männliche Potenz. Warum damit plötzlich Probleme auftreten, ist wichtig zur Behandlung und Verbesserung des Zustands. Auf organisch molekularer Ebene spielt Zink eine enorme Bedeutung, denn ohnedies ist eine Erektion unmöglich. Wie alle Spurenelemente im Körper macht Zink nur einen winzig kleinen Anteil aus im Nährstoffsystem. Doch fehlt es, bemerken dies vor allem männliche Betroffene.

Hervorgerufen durch schlechte, einseitige Ernährung, andere körperliche Erkrankung und die Einnahme bestimmter Medikamente läuft der Organismus Gefahr, über kurz oder lang Mangelerscheinungen zu entwickeln. Neben diffusen Symptomen wie Müdigkeit, Erschöpfung, Schwäche, Konzentrationsstörungen und emotionalen Veränderungen, sprechen Wundheilungsstörungen, schuppig trockene Haut und eine Summe verschiedener entzündlicher Hauterkrankungen zu den Symptomen. Dazu kommen Haarausfall, weiß gefleckte und brüchig spröde Nägel sowie eine erhöhte Infektionsanfälligkeit des Immunsystems. Außerdem werden Geruchs- und Geschmackveränderungen ebenso berichtet wie Sehstörungen und häufige Infektionen der Mundschleimhaut.

Ein Mangel an Zink kann bei Heranwachsenden zu Wachstumsstörungen führen und eine Erhöhung des Blutzuckerspiegels. Darüber hinaus müssen erwachsene Frauen mit Unfruchtbarkeit rechnen und die Männer mit Impotenz (und Unfruchtbarkeit). Dabei liegen die Ursachen nicht nur in der Ernährung. Erkrankungen von Magen, Darm oder Leber sind als Ursache möglich. Auch Diabetes oder eine Belastung des Körpers mit Schwermetallen kann dafür verantwortlich sein. Hinzu kommt, Patienten mit Krebsleiden neigen schnell zu Zinkmangel. Dies gilt auch bei außergewöhnlichen Belastungen für den Organismus durch körperliche Anstrengung, Stress sowie Wachstum und Alter und erhöhtem Nikotinkonsum.

Als Behandlung dient vor allem eine Ernährungsumstellung, die zu Beginn der Behandlung häufig, in Anbetracht der Beschwerden, durch hochkonzentrierte Zinkpräparate ergänzt wird. Insbesondere Fisch sowie Milch- und Molkereiprodukte gute Zinklieferanten sind. Auch Innereien, mäßig häufig verzehrt, geben einen Zinkschub. Die pflanzlichen Alternativen dazu sind Paranüsse, Cashewkerne und Sonnenblumenkerne. Nicht zu vergessen ist ausreichend Obst und Gemüse, denn Vitamin C begünstigt die effektive Verwertung von Zink im Körper.

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