Aminosäuren für die Potenz



Die Ursachen und Auslöser für erektile Dysfunktionen beim Mann sind sehr vielfältig. Ebenso umfangreich sind die Behandlungsmöglichkeiten zur Verbesserung einer Impotenz. Wenn Patienten über eine nachlassende sexuelle Leistungsfähigkeit klagen, ist der exakte Grund zu ermitteln. Viele Potenzstörungen lassen sich bereits durch einfache Änderungen des Lebenswandels beheben, durch einen insgesamt gesünderen Lebensstil und den Verzicht auf Dinge, die Körper und Geist krankmachen.

Doch häufig lassen sich Potenzstörungen nur mit der Hilfe von Medikamenten effektiv behandeln. Neben chemischen Substanzen, natürlichen Produkten und synthetischen Präparaten sind Aminosäuren verantwortlich für eine verbesserte Potenz. Insbesondere Arginin und Ornithin sind hierbei besonders zu beachten.

Arginin – Für Aktivität

Diese Aminosäure ist wichtig für den menschlichen Organismus, da sie die Vorstufe zur Bildung von Stickoxid bedeutet. Dieser Stoff ist verantwortlich für viele wichtige Prozesse im Körper. In Bezug auf Potenzstörungen ist jedoch zu sagen, dass Stickoxid eine entspannende Wirkung auf die Blutgefäße besitzt. Somit werden die Gefäßwände besser durchblutet. Ein weiterer Effekt des Arginin ist die Erhöhung des Nitritoxidspiegels im Blut. Aufgrund dessen werden die Arterien elastisch, sodass nicht nur der Blutdruck gesenkt wird, sondern auch die Potenzfähigkeit zunimmt.

Der Wirkungsmechanismus von Arginin im Kontext erektiler Dysfunktion beim Mann ist sehr gut vergleichbar mit synthetischen Wirkstoffen. Zwei Dinge unterscheiden die Aminosäure jedoch von den Marktführern unter den Potenzmitteln. Arginin ist vollkommen natürlich und frei von Nebenwirkungen. Allerdings ist der Wirkungszeitraum völlig anders, denn Präparate mit Arginin müssen über einen längeren Zeitraum eingenommen werden für eine langfristige Verbesserung der Beschwerden.

Ornithin – Zur Ergänzung

Diese Aminosäure steht in einem engen Zusammenhang mit Arginin, denn Ornithin wird im Körper abgebaut und das Produkt ist Arginin. Ornithin gilt deshalb als optimale Ergänzungsmöglichkeit beim Einsatz von Arginin, weil es sich sehr langsam zersetzt und somit eine Art langfristiges Wirkungsdepot darstellt.

Sowohl Arginin als auch Ornithin werden bisher noch nicht für den Standardeinsatz zur Behandlung von Impotenz genutzt. Lediglich Nahrungsergänzungsmittel bedienen sich der natürlichen Aminosäuren, in der Regel als Kombination mit weiteren, ergänzenden Nährstoffen wie Biotin, Vitamin B, Zink und dergleichen.

Arginin und Ornithin wirken als Verbesserung der generellen körperlichen Konstitution und Regenerationsfähigkeit, sodass anhand dieser Aminosäuren nachweislich eine potenzsteigernde Wirkung bei männlichen Patienten beobachtet werden kann.

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