Männliche Gesundheit und Potenz ab 50 Jahren

Es gilt grundsätzlich zu bedenken, dass die männliche Potenz und sexuelle Leistungsbereitschaft mit zunehmendem Alter natürlichen Veränderungen unterlegen ist. Ebenso wie die generelle gesundheitliche Verfassung zeigt sich eine zumeist nachlassende Qualität der Erektion und eine verringerte Libido ist auch nicht ungewöhnlich. Bedeutend mehr Männer als gemeinhin angenommen haben in der Tat zu kämpfen mit den gesundheitlichen „Folgen“ des Alterns. Und mindestens genauso viele Männer sind ab 50 Jahren betroffen von sogenannten sexuellen Dysfunktionen.

Die bekannteste Beschwerde in dieser Kategorie ist wohl die männliche Impotenz. Hierbei ist es dem Betroffenen zunehmend unmöglich, eine ausreichend starke Erektion zu entwickeln. Damit geht häufig die Fähigkeit zum Geschlechtsverkehr verloren. Allerdings zeigen sich gesundheitliche Altersbeschwerden in der Regel in einem schleichenden Prozess. Ähnlich wie bei Blutdruckbeschwerden und diabetischen Erkrankungen beginnt auch eine Impotenz langsam und wird erst später dramatisch.

Allerdings besteht in der Masse der Beschwerden oftmals kein direkter Grund zur Besorgnis. Ebenso wie die körperliche Leistungsfähigkeit ab 50 Jahren deutlich nachlassen kann, muss dies nicht zwingend eine gesundheitliche Komplikation darstellen. Mit zunehmendem Alter ist es notwendig, den eigenen Lebenswandel anzupassen, um mit den körperlichen Veränderungen möglichst optimal umgehen zu können.

Veränderungen bedeuten nämlich nicht zwangsläufig einen Nachteil. Mit dem Alter etablieren sich individuelle Stärken ebenso wie Schwächen. Der Prozess des bewussten, nachhaltigen Alterns liegt in der Ausgeglichenheit zwischen Potenzialen und Defiziten. Mit einem gesunden Lebenswandel kann dem Alterungsprozess insgesamt souverän begegnet werden. Umsicht und Rücksicht sind gute Ratgeber auch dann, wenn die männliche Lust und Potenz sich verändern.

Schon ab dem 30. Lebensjahr wird vielerorts empfohlen, dass auch Männer sich regelmäßigen gesundheitlichen Kontrollen unterziehen. Vor allem chronische Krankheiten zeigen sich durch diffuse Hinweise, bedeuten allerdings langfristige Konsequenzen, wenn sie nicht rechtzeitig und angemessen behandelt werden. Auch für die männliche Potenz gilt derselbe Ansatz. Es bedarf bei einer erektilen Dysfunktion nämlich nicht gleich der „chemischen Keule“. Ein Gespräch mit Ärzten und Experten gibt Aufschluss über negative Gewohnheiten und gesundheitliche Zusammenhänge des menschlichen Organismus.

Ab 50 Jahren lassen sich die körperlichen Veränderungen vielfach nicht einfach ignorieren. Für einen gesunden und langen Lebensweg ist ein gutes Gefühl für den eigenen Körper und die eigene Sexualität jedoch entscheidend.

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